Urban Artists | Projekte

Mein (junges) Rhein-Main

Andere Perspektiven aus und auf RheinMain

Politik wird in der Regel von Menschen mehr oder minder weit jenseits ihrer zweiten Lebensdekade gemacht. Doch die von diesen Menschen gemachte Politik betrifft auch die Jugendlichen, welche als »kommende Generationen« gerne zum Ziel solcher Politik ausgegeben werden. Da wäre es doch zuweilen hilfreich, sich diese junge Generation oder gar die Welt einmal mit den Augen jener jungen Menschen anzusehen, zumindest jener, die bereits in der politischen Tür stehen. In dem außergewöhnlichen Fotoprojekt »MeinRheinMain / next_generation_city« haben Politiker*innen und andere Menschen dazu die Möglichkeit. Im Rahmen der Fototriennale RAY initiierte im Sommer 2018 der Kulturfonds Frankfurt RheinMain einen Workshop, in dem 72 Jugendliche aus Frankfurt, Mainz, Wiesbaden, Offenbach, Darmstadt und Aschaffenburg mit professioneller Anleitung und ebensolchen Kameras ihr RheinMain festhalten konnten.

Herausgekommen ist eine fotografische Momentaufnahme einer Region und einer Generation. Wie sehen Jugendliche ihre Umwelt, wie sehen sie sich selbst? Eine Mischung aus Leben und Lebensgefühl(en), zusammengesetzt aus Statements, Beobachtungen, Visionen, Irritationen und zuweilen auch einfach nur künstlerischen Impressionen. Urban shorts zeigt in einer Bildergalerie eine Auswahl dieser Fotos zum Durchklicken. Mehr Bilder finden sich zudem in dem Buch »MeinRheinMain« und auf der gleichnamigen Webseite. Das Frankfurter Heussenstamm | Raum für Kunst und Stadt zeigte eine Auswahl der Bilder im Oktober – und wahrscheinlich wieder im Januar 2021. Im Heussenstamm eröffnete die Ausstellung damit zugleich die »Stadtgalerie im Heussenstamm«, ein neues Forum im Zentrum von FrankfurtRheinMain für die diskursiv-künstlerische Beschäftigung mit urbanen Themen und Fragen. Die Stadtgalerie ist entstanden in Kooperation mit dem DAM – Deutsches Architekturmuseum und Urban shorts – Das Metropole Magazin. Weitere Themen der Stadtgalerie werden in den nächsten Jahren das Grün in der Stadt, das Leben in der City oder die Zukunft mobiler Fortbewegung sein (red.).