Die Magie des Ortes
Quelle: Barbara Walzer©

Frankfurt | Straßentheater-Festival

Spieler, Gaukler, fahrendes Volk

19.07. bis 04.08. | Die Antagon-Sommerwerft

Straßentheater, Gaukler, fahrendes Volk – Es gab und gibt viele Namen für jene Künstler, die das liebenswert alternative Frankfurter Antagon-Theater einmal im Jahr auf seiner »Sommerwerft« am Mainufer versammelt. Ob Theater, Tanz, Musik, Lyrik, Improvisation oder Poetry Slam – Die Künstler, die hier zu Gast sind, stammen nicht nur aus ganz Europa, sondern ziehen über’s Jahr hinweg auch selbst quer durch den Kontinent (und nicht nur durch diesen), treten in vielen Städten und auf sehr vielen Festivals, Straßen und Plätzen auf. Und so bunt wie dieses fahrende Volk sind auch ihre Programme, nicht selten laut, schrill, farbig, mit Feuer und Wasser. Zuweilen aber auch mit den leisen, stillen (Zwischen-) Tönen, wenn eine nächtliche asiatische Geh-Performance das Gelände durchstreift oder eine nachdenkliche Songwriterin das traditionelle kleine Beduinenzelt im Herzen dieses sehr alternativen Rummel- und Tummelplatzes bespielt. Jedes Jahr liefert Antagon dabei eine bunte Mischung vom spektakulären Outdoor-Theaterstück mit Trommeln und Feuer bis zur feinen und feinsinnigen Lesung in eben jenem Beduinenzelt. Sicher auf seine Art das faszinierendste Sommerfestival, das die Stadt zu bieten hat – in diesem Jahr zum 18. Mal. Und ganz besonders zu empfehlen: die Flohmärkte an den Sonntagen, die tatsächlich noch echte Flohmärkte sind (vss.).

Der Termin: Sommerwerft + 19.07. bis 04.08.2019 (täglich) | Der Ort: F + Weseler Werft am nordöstlichen Mainufer zwischen (neuem) Literaturhaus und (neuer) EZB | Der Eintritt ist frei. Nach jeder Veranstaltung wird gesammelt |  Überblick und Programm: Sommerwerft

Agenda | Einsichten

Dichter, Denker & Debatten

Urbanes & Subkulturelles in FrankfurtRheinMain

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Gedanken im Werden? | (c) Barbara Walzer (bw.)

Die Agenda »Dichter, Denker & Debatten« ist eine Auswahl aktueller Vorträge, Lesungen, Diskussionen sowie anderer urbaner und subkultureller Aktionen und Veranstaltungen, die in Frankfurt und Umgebung in Kürze stattfinden werden | Die Auswahl unter dem Motto »Die Welt, in der wir leben (wollen)« vereint Veranstaltungen zu gesellschaftlichen und kulturellen Themen abseits des Mainstreams und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit | Die Agenda wird Ihnen präsentiert von urban shorts und dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain | Weitere Veranstaltungen finden Sie in der Randspalte (Desktop-Version) oder weiter unten (mobile Version)

 

In diesen Tagen

04.07. bis 04.08.19 | Freiluftkino Frankfurt | F + Le Panther + Seilerstr. 34 | Mehr Infos: freiluftkinofrankfurt

17.07. bis 10.08.19 | Shorts at Moonlight | Kurzfilmfestival | F-Höchst + Höchster Schlossterrasse (17.07. bis 04.08.) | Oestrich-Winkel + Schloss Reichartshausen (09.08. bis 10.08.) | Mehr Infos: kurzfilmfestival

19.07. bis 04.08.19 | Sommerwerft 2019 | F + Weseler Werft + Mainufer unterhalb der EZB | Mehr Infos: Sommerwerft (us)

19.07. bis 10.08.19 | Improsommer 2019 | Wiesbadener Improtheater Sommerfestival | WI + Neroberg + Open Air Bühne | Mehr Infos: improsommer

19.07. bis 21.07.19 | CSD – Christopher Street Day | F + Konstablerwache | Mehr Infos: csd

23.07. + 19:30 Uhr | Ernst May  – Architekt und Stadtplaner | Film + Gespräch | F + Naxos-Kino + Waldschmidtstr. 19 HH | Mehr Infos: naxos-kino

24.07. + 20:00 Uhr | Ella Bergmann-Michel: Dokumentarische Filme 1931-1933 | Frankfurter Künstlerin, Fotografin, Filmemacherin und Pionierin der Klassischen Moderne | F + Denkbar + Spohrstr.  46a| Mehr Infos: denkbar +  ella bergmann-michel

25.07. + 19:30 Uhr | Leid und Herrlichkeit | Film + Filmgespräch | F + Mal Seh’n Kino + Adlerflychtstr. | Mehr Infos: malsehn

 

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Mehr Veranstaltungen (Festivals)   > AGENDA | MEHR SICHTEN

Barbara Walzer©
Shorts at Moonlight - Großes Kino auf und vor der Leinwand
Quelle: Shorts at Moonlight©

Filmsommer FrankfurtRheinMain

Frei. Luft. Kinos. Allerorten.

Sommerliche Film- und sonstige Festivals

Früher kannte man sie vor allem aus Südfrankreich. Die Sommerfestivals von Avignon bis Perpignan, die vor allem ob der üppigen französischen Kulturförderung jeden Sommer fast jede Ortschaft im Süden Frankreichs auf charmante Art und Weise belebten. Auch wenn in Deutschland weder Wetter noch Förderung so konstant und üppig sind wie im Nachbarland, so hat sich doch auch hierzulande längst eine Sommer-Kultur etabliert. In Frankfurt bespielen schon seit Jahren etwa die Dramatische Bühne, die Sommerwerft, Summer in the City oder der Stoffel Ufer und Parks der Stadt. Auch die Region hat viel zu bieten: von den Burgfestspielen in Bad Vilbel bis zum Improtheatersommer auf dem Wiesbadener Neroberg. Und jedes Jahr kommen neue Perlen hinzu, 2019 etwa »Shakespeare in the Garden« im Botanischen Garten hinter dem Palmengarten in Frankfurt.

Eine besondere Farbe bringen dabei Jahr für Jahr die immer zahlreicher werdenden Filmfestivals und -Reihen in den Open-Air-Reigen ein. Ganz vorne rangieren mittlerweile das erst seit fünf Jahren bestehende »Freiluftkino Frankfurt«, welches die Crew des Lichter-Filmfestivals an fast jährlich wechselnden Orten in der Stadt platziert, sowie die bereits legendären »Shorts at Moonlight«, vielleicht das Kurzfilmfestival überhaupt in der Region. Längst haben über die warmen Monate hinweg fast alle Städte der Region »ihr« Open-Air-Filmfest. Mainz glänzt mit einem kompletten »Filmsommer« an wechselnden Orten, die Nachbarmetropole Wiesbaden mit seinem »Bildwerfer« in den Reisinger Anlagen am Hauptbahnhof, das etwas fernere Marburg mit »Open Eyes« und viele kleinere Orte in Hessen gleich gebündelt mit dem »Filmsommer Hessen«. Dazu kommen kleine Reihen an oft ungewöhnlichen Orten. Das Frankfurter Haus am Dom macht im Sommer »Kino auf dem Dach«, das Landesmuseum Darmstadt nutzt seinen Innenhof fürs »Sommerkino«, klein und fast versteckt sind die Filme auf der Sommerwerft und in der kultigen Farbenfabrik auf dem Milchsackgelände, und fast schon »etabliert« ist das charmante Hafen-Kino im Offenbacher Hafen 2. Apropos Hafen. Die »Mogelpackung« ist das »Schiff Open Air Kino« in Wiesbaden und Mainz. »Schiff« steht dort nämlich für »Schiersteiner Filmfestival«. Das findet zwar nah am Wasser statt, aber trotzdem komplett an Land. Unser Geheimtipp bleibt auch in diesem Jahr das Festival, das den Reigen (fast) beschließt. Weit ab in Weiterstadt bei Darmstadt feiert das dortige »Filmfest« (wer gutes Programm hat, braucht in der Regel keinen originellen Namen) mitten im Wald alljährlich ein viertägiges (und nächtliches) Fest des Kurzfilmes … (vss.).

Shorts at Moonlight©
Alt trifft neu
Quelle: Barbara Walzer (bw.)©

RHEINMAIN | Industriekultur

Dampfkraft und Schrottkunst

03.08. bis 11.08. | 17, Tage der Industriekultur

Die moderne Welt wandelt sich hierzulande schon lange zu einer High Tech- und Dienstleistungsgesellschaft. Doch die Grundlagen des Wohlstandes lagen einst in der Industrie, von der noch immer steinerne oder stählerne Relikte in den modernen Glaslandschaften unserer Tage überlebt haben – und zuweilen auch heute noch da und dort als Nachfahren und Zeugen gern zitierter deutscher Wertarbeit weiterleben. Zeugen dieser Zeit sind im Rhein-Main-Gebiet noch zahlreiche alte Bahnhöfe und Eisenbahnbrücken oder umgewandelte Industriehallen wie Naxos- und Großmarkthalle in Frankfurt sowie Arbeitersiedlungen wie Hellerhof oder Riederwald. Von dieser industriellen Kultur aus der Vergangenheit (und teils der Gegenwart) zeugen aber auch Unternehmensmuseen wie die Designsammlung von Braun in Kronberg.

Einmal im Jahr lässt sich diese Welt direkt erleben bei den »Tagen der Industriekultur« in Rhein-Main. Von Bingen am Rhein bis Miltenberg im Odenwald werden Besichtigungen, Führungen, Vorträge, Konzerte oder Filme an einst gewöhnlichen und heute oft ungewöhnlichen Orten angeboten. In diesem Jahr stehen die Tage unter dem wenig überraschenden Motto »Baukultur«. Im Jubiläumsjahr des »Bauhauses« geht es um Städtebau und Baugestaltung wichtiger Industriestandorte und Industrieensembles. Es geht zu prominenten Bauten früherer Zeiten wie dem einstigen Jugendstil-Dampfkraftwerk in Bad Nauheim, dem Peter-Behrens-Bau im Industriepark Höchst, Frankfurts geschichtsbeladenen Adler- oder Rüsselsheims traditionsreichen Opel-Werken. Ebenso präsentieren sich aber auch moderne Industrie- und Logistikunternehmen bei den Tagen wie der Frankfurter Flughafen oder Darmstadts Pharmariese Merck. Viel versprechen einige Themenführungen per Schiff, per Rad oder per Pedes. In Rüsselsheim geht es auf den Spuren einer vermeintlich »sterbenden Stadt« (wohlweislich mit Fragezeichen versehen) zu alten Vorzeigebauten und neuen Bausünden sowie zur einstigen, heute kaum mehr bekannten Opel-Rennbahn. Auch um Menschen und Arbeitsmigration geht es in den Führungen, etwa um Hanaus Verbindungen nach Antwerpen oder das Arbeiten und Leben im Frankfurter Gallus.

Kunst spielt auch eine Rolle. Am Bau, im öffentlichen Raum oder in alt-neuen Räumen wie dem noch recht neuen »Kreativquartier« Bad Orb oder der Bildhauerwerkstatt Gallus, wo straffällige Jugendliche seit fast 30 Jahren bereits aus Holz und Schrott fast museale Kunstwerke gestalten können. Besonders viele Künstler*Innen in alten Industriebauten lassen sich übrigens zum Abschluss der Tage am 10. und 11. August in den beiden »Kulturfabriken« Farbenfabrik und Atelierfrankfurt beim Sommerfest und bei den Open Studios antreffen. Apropos kreativ. Zuweilen wurde man im Programm auch sehr kreativ: etwa bei »Europas schönstem Campus« (Westend) und »Europas schönstem Wissenschaftscampus« (Riedberg). Die »Tage der Industriekultur« schauen zudem auch auf Orte, die sich wandeln. So gehört etwa der Hafen in Offenbach dazu, der mehr und mehr zu einem modernen Zentrum für Wohnen und Kultur am Main wird. Und mittendrin: der alte, gerade museal aufgepeppte stählerne Kran, der als letztes industrielles Relikt alles überragt und dem modernen Ambiente eine wertig-nostalgische Note gibt. Aber auch ganz moderne Orte wie die Europäische Weltraumbehörde ESA in Darmstadt gehören zum Programm. Alles in allem ist die Palette der über 150 Veranstaltungen in der Region eine Tour d’Horizon durch die regionale Industriekultur von alten Schrauben bis zu modernen Nanoteilchen … (vss. / sfo.).

Barbara Walzer (bw.)©
Aus einem Prospekt der Firma Fuld, Frankfurter Telefon Max Bittrof, um 1930
Quelle: Museum Angewandte Kunst©

Frankfurts Bauhaus100

Werkstatt des Bauhauses

Ausstellungen in Frankfurt und in der Region

Ludwig Mies van der Rohe und die Siedlung Weißenhof, Oskar Schlemmer und das Triadische Ballett, Mart Stam und der Freischwinger-Stuhl – Nur drei Namen und Werke für das Bauhaus, das vor 100 Jahren in Weimar und später Dessau eine neue Avantgarde für Architektur, Kunst und Design begründete. Waren Dessau und Weimar quasi die »Akademie« dieser neuen Moderne, so war Frankfurt eine »Werkstatt«. Stadtplaner Ernst May, Architekten wie Friedrich Kramer oder Martin Elsaesser und eben auch Designer wie Mart Stam schufen ein neues soziales und doch modernes Bauen, mit revolutionären Ideen wie der integrierten Frankfurter Küche oder dem Frankfurter Bad. Design paarte sich mit sozialem Denken, nicht nur in diesen Bauten.

Nirgends wohl ist gelebtes Bauhaus so einfach zu besichtigen wie in Frankfurt. Etwa in der Ernst-May-Siedlung oder im Ernst-May-(Muster-)Haus. Aber im 100. Bauhaus-Jahr auch in drei außergewöhnlichen Ausstellungen zur Moderne am Main. Sich kongenial ergänzend, zeigten im April das Deutsche Architekturmuseum und das Museum Angewandte Kunst mit »Neuer Mensch, Neue Wohnung« und mit »Moderne in Frankfurt« gemeinsam in zwei sehenswerten Ausstellungen, wie in den 20er Jahre in Frankfurt eine neue Kultur des Bauens, des Wohnens und des Lebens entstand – und dabei alle drei Bereiche eng miteinander verwob. Im Laufe des Frühjahrs erfolgt dann ein Stabwechsel. Für die Ausstellung im MAK kommt eine dritte, eher laborhafte Präsentation im Historischen Museum. In »Wie wohnen die Leute?« gehen die Stadtlaborant*innen des Museums den Spuren des neuen Wohnens in den alten Vierteln des Neuen Frankfurts nach. Zu allen Ausstellungen gibt es auch ein umfangreiches Begleitprogramm.

Gedanklich nicht weit entfernt von diesen Ideen ist übrigens die »Darmstädter Sezession«. Bekannte Namen dieser revolutionären Künstlergemeinschaft waren Max Beckmann, Ludwig Meidner oder Paul Hindemith. Und auch die Sezession feiert dieses Jahr den runden 100. Geburtstag. Und so spiegelt sich in diesem Jahr die Aura des Bauhauses auch in der einen oder anderen Veranstaltung in Darmstadt wider … (vss.).


Das Fein - ein Wasserhaus der neuen Art
Quelle: Catalina Somolinos©

Orte + Menschen | Kult und Kulturgut

Neues Trinken in alten Mauern

Frankfurt und seine wiederbelebten Wasserhäuschen

Über Jahrzehnte gehörte das Wasserhäuschen in Frankfurt zum Alltag, ein sozialer Ort, an dem alle Generationen und Milieus aufeinandertreffen. Wo es menschelt und der Büdchenbesitzer schon weiß, wie viele Biere oder Schokoriegel man abends so kaufen will. Doch gerade das wollten viele Menschen irgendwann nicht mehr und haben die Anonymität eines Supermarktes oder einer Tankstelle vorgezogen. Am Büdchen strandeten nur noch die, die man lieber nicht treffen wollte. »Büdchensterben« nannte man das dann irgendwann. Doch was da starb, waren nicht nur ein paar Steine. In Zeiten, in denen über Zusammenhalt, Integration und Partizipation viel diskutiert wird, war am Büdchen eigentlich genau das gelebt worden. Und dies ist keineswegs nur als Wasserhäuschen-Romantik zu verstehen. Vielerorts ist der Büdchen-Alltag auch rauh und traurig. Wie das Leben in der Großstadt eben. Und gerade das schätz(t)en die Menschen.

So war und ist es nicht verwunderlich, dass die Frankfurter Wasserhäuschen eine Renaissance erlebten. Wenn auch da und dort in der zuweilen etwas feineren Variante: wie eben wortwörtlich das »Fein« oder etwas abgespacter auch das »Gude« im Nordend. Das eine, die kleine feine Plüsch-Oase mit der oft sehr kreativen Kuchenauswahl in der lauschigen Wallanlage. Das andere der (großflächige) Viertel-/ Kaltgetränke-Treff an der Hauptverkehrsachse.  Und mit der Renaissance wurde das Kulturgut plötzlich auch Kult. Vereine und Initiativen entstanden rund um die Wasserhäuschen. Die »Linie 11« etwa, die 2017 sogar den »1. Frankfurter Wasserhäuschentag« feierte. Was vor Jahren zunächst als Aktion einiger Frankfurter Jungs im besten Partyalter startete, ist heute nach sieben Jahren ein ordentlicher kleiner Verein, der als Experte in Sachen »Wasserhäuschen« gefragt ist. Die »Linie 11« hat den Kult nicht unwesentlich mitbegründet und setzt sich für den Erhalt sowie die Pflege eines vom Aussterben bedrohten Frankfurter Kulturgutes ein. Und das Engagement kommt von Herzen – nicht nur, wenn von der legendären gemischten Tüte oder von dem einzigartigen Charme der so ganz unterschiedlichen Büdchen geschwärmt wird. Ob die interaktive Wasserhäuschen-Karte, das erste Wasserhäuschen-Infomobil der Welt oder die Vernetzung der Büdchen-Betreiber: Die Macher haben immer wieder frische Ideen, um die Menschen der Stadt für ihre Traditionshäuschen zu begeistern.

Begonnen hat alles übrigens um die letzte Jahrhundertwende, als Frankfurt schon einmal boomte. Sauberes Wasser kam damals nicht aus dem Hahn, sondern eben vom Wasserhäuschen, für das die Stadt gesorgt hat. Heute ist es längst als Treffpunkt und kleiner Laden »um die Eck« wiederentdeckt worden und Teil einer neuen Kultur des urbanen Zusammenlebens. Viele alt eingesessene – wie das Jöst-Häuschen im Osthafen – und auch neue Büdchen mit kreativen Geschäftsideen gehören mittlerweile fest zum Leben im Quartier mit dazu. Genauso wie der Kult um sie, wie es die »Linie 11« oder auch die einmal im Jahr auf Tour gehenden Jungs und Mädels vom »Trinkhallen Hopping« pflegen. Um es mit der »Linie 11« zu sagen: »Wir lieben Wasserhäuschen«. Und sie stehen damit offenbar längst nicht mehr alleine – am Wasserhäuschen … (pem.).

Agenda | Mehr Sichten

Viel für Aug’ & Ohr

Festivals & Co. in Frankfurt & RheinMain

 

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Künstler satt – auf den zahlreichen Festivals in der Region | (c) Barbara Walzer

Die Agenda »Viel für Aug’ & Ohr« ist eine Auswahl interessanter Festivals für Filme, Lesungen, Musik und Performances, die in Frankfurt und Umgebung in Kürze und in den kommenden Monaten stattfinden | Die Auswahl vereint vor allem Veranstaltungen aus dem Bereichen Avantgarde und Off Spaces und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit | Die Agenda wird Ihnen präsentiert von urban shorts und dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain | Weitere Veranstaltungen finden Sie in der Randspalte oder weiter unten bei »Mehr Agenden«

 

Laufende Festivals & Reihen 

Bis 27.07.2019 | Digitale Revolution | Filmreihe Künstliche Intelligenz | F + Filmmuseum + Schaumainkai 41 | Mehr Infos: dff

Bis August 2019 | Sommerwerft 2019 | F + Weseler Werft + Mainufer unterhalb der EZB | bis 04.08.2019 | Mehr Infos: Sommerwerft

Bis August 2019 | Improsommer 2019 | Wiesbadener Improtheater Sommerfestival | WI + Neroberg + Open Air Bühne | bis 10.08.2019 | Mehr Infos: improsommer

Bis August 2019 | Shorts at Moonlight | Kurzfilmfestival | F-Höchst + Höchster Schlossterrasse (17.07. bis 04.08.) | Oestrich-Winkel + Schloss Reichartshausen (09.08. bis 10.08.) | Mehr Infos: kurzfilmfestival

Bis August 2019 | Freiluftkino Frankfurt | F + Le Panther + Seilerstr. 34 | Mehr Infos: freiluftkinofrankfurt

Bis August 2019 | Sommerkino | DA + Landesmuseum + Friedensplatz | bis 04.08.2019 | Mehr Infos: hmld

Bis August 2019 | Reihe Naxos.Kino | dienstags | F + Naxoshalle + Waldschmidtstr. 19 HH | Mehr Infos: naxos.kino

Bis August 2019 | Stadtwandeln in Frankfurt – Stadtrundgänge mal anders | Termine ab Mai | Mehr Infos: stadtwandeln

Bis August 2019 | Sommerkino auf dem Dach | F + Haus am Dom + Domplatz 3 | bis 11.08.2019 | Mehr Infos: hausamdom

Bis August 2019 | 20. Mainzer Musiksommer | MZ + an verschiedenen Orten | bis 24.08.2019 | Mehr Infos: mainz-klassik

Bis September 2019 | 100 Jahre Darmstädter Sezession | DA + an verschiedenen Orten | Mehr Infos: denbogenspannen

Bis September 2019 | Burgfestspiele Bad Vilbel | FB + Burg Bad Vilbel | Mehr Infos: badvilbel

Bis Oktober 2019 | KinoSommer Hessen | FRM + verschiedene Städte und Orte | Mehr Infos: kinosommer-hessen (pdf)

Bis Dezember 2019 | Liebe @ Darmstadt | Kulturfestival | DA + an verschiedenen Orten | Mehr Infos: centralstation (us)

Bis Dezember 2019 | Café Europa | Vortrags- und Debattenabend | F + Romanfabrik + Hanauer Landstr. 186 | Mehr Infos: romanfabrik

Bis Dezember 2021 | Erzählung. Macht. Identität. | Themenschwerpunkt des Kulturfonds Frankfurt RheinMain | FrankfurtRheinMain + an verschiedenen Orten in der Region | Mehr Infos: kulturfonds

 

Kommende Festivals & Reihen 

25.07. bis 28.07. | Terza Visione | 6. Festival des italienischen Genrefilms | F + Filmmuseum + Schaumainkai 41 | Mehr Infos: dff

27.07. bis 07.08. | Open Air Kino Bad Vilbel | FB (Bad Vilbel) + Freibad | Mehr Infos: kultur-bad-vilbel

30.07. bis 04.08. | Schiff Open-Air Kino | WI + Schiersteiner Hafen | Mehr Infos: schiffestival

03.08. bis 11.08. | Tage der Industriekultur | Jahresthema: Baukultur | FRM + verschiedene Städte und Orte | Mehr Infos: krfrm

07.08. bis 11.08. | Schiff Open-Air Kino | MZ + Kurfürstliches Schloss | Mehr Infos: schiffestival

09.08. bis 11.08. | Poesie im Park – Eine Art Festival | Wi + Biebricher Schlosspark + Orangerie | Mehr Infos: poesie-im-park

09.08. bis 11.08. | Main Matsuri – Japanisches Festival | F + Walther-von-Cronberg-Platz | Mehr Infos: main-matsuri

13.08. bis 24.08. | Sprungturmfestival | Young Theater in Darmstadt | DA + an verschiedenen Orten | Mehr Infos: sprungturmfestival

 

Falls Sie an dieser Stelle eine besondere Veranstaltung aus FrankfurtRheinMain vermissen, teilen Sie uns dies bitte über das Kontaktformular unten kurz mit. Die Kalender werden ständig aktualisiert.