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Quelle: Barbara Walzer (bw.)©

Kolumne von Jan Deck [3]

Es fehlen (nur) ein paar Millionen

Umfrage zur Freien Szene in Hessen

Es ist kaum überraschend: Corona schlägt bereits voll auf die Situation der freien Szene darstellender Künstler*innen in Hessen durch. An einer Umfrage unseres Verbandes LaPROF haben sich 247 Theater, Ensembles und Einzelkünstler*innen aus dem ganzen Bundesland beteiligt. Das sind rund 80 Prozent der Szene, was mithin eine ziemlich repräsentative Abdeckung bedeutet. Die Antworten übertrafen unsere Befürchtungen. Schon bis Ostern drohen Einnahmeausfälle von fast einer Million Euro. Sollten die Schließungen bis zur Sommerpause gehen, werden sogar 3,8 Millionen erwartet. Was ausbleibt, sind Einnahmen von Eintrittskarten oder ausfallenden Gastspielen, aber auch abgesagte künstlerische Projekte und Jobs wie beispielsweise Theater- oder Tanzworkshops in Schulen.

Schon die Zahlen machen betroffen. Doch mir als derjenige, der die Studie ausgewertet hat, bleiben vor allem die Einzelschicksale im Kopf. Menschen, die von heute auf morgen ihrer Existenzgrundlage beraubt werden, ohne etwas falsch gemacht zu haben. Die nicht wissen, ob vorübergehend oder dauerhaft. Da schreiben Künstler*innen, die mit drei Kindern jetzt ziemlich alleine dastehen. Oder ein älterer Tänzer, der auf einmal 16.000 Euro Einnahmen verliert, da in den nächsten Wochen sämtliche Workshops mit Jugendlichen ausfallen oder wohl ausfallen werden. Für ihn ist das Problem nicht gelöst, wenn die Theater und Schulen wieder öffnen. Die Frage ist, ob die Jugendlichen danach weitermachen wollen oder ob die Eltern der Kids überhaupt noch Geld für die Tanzstunden haben. Für andere Künstler*innen, die von Auftritten oder Gastspielen leben, fallen nicht nur jetzt Termine weg. Sie werden aufgrund der unsicheren Dauer der Krise nicht angefragt, ihnen brechen möglicherweise Spielmöglichkeiten bis Jahresende weg. Einer Schauspielerin, die sich über Coaching finanziert, wurde von den Unternehmen bereits das komplette Jahr gecancelt. Ihr helfen selbst Überbrückungsgelder für drei Monate wenig …

Bund und Länder haben solche Soforthilfen gerade beschlossen. Auch Künstler*innen aus Hessen können sich um einen einmaligen Zuschuss bewerben, wenn sie »unverschuldet infolge der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Situation bzw. in massive Liquiditätsengpässe geraten sind und diesen Liquiditätsengpass nicht aus eigener Kraft ausgleichen können«. Dafür soll ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss für einen Zeitraum von drei Monaten gewährt werden. Seit Montag ist das über eine Online-Plattform beim Regierungspräsidium Kassel möglich. Das ist wichtig und gut. Doch die Beispiele zeigen, dass das in vielen Fällen nicht ausreichen dürfte. Zumal bei Menschen, die sich schon vor der Krise am Existenzminimum bewegten und wenig Rücklagen haben. Insofern wäre darüber nachzudenken, ob nicht gerade in diesem Sektor der Freien Szene einen größeren Teil der hochgerechnet vier bis fünf Millionen Euro bis Sommer ausgleichen. Gemessen an den Milliarden, die aktuell zur Verfügung gestellt werden, nicht viel Geld. Für die Freie Szene sehr viel Geld …

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Quelle: Barbara Walzer (bw.)©

KOLUMNE VON JAN DECK [2]

Tropfen auf den heißen Stein

Sofortmaßnahmen - Corona und die Künstler*innen

Von 1.500 auf Null Euro – Das war die Essenz meiner ersten Kolumne über die aktuelle (Einkommens-) Situation von Künstlern und Künstlerinnen. Erfreulich schnell hat – zumindest auf dem Papier – die Bundesregierung auf diese Situation reagiert mit einer eine Art Rettungsschirm für die Kultur. Der wichtigste Teil sind Soforthilfen für Solo-Selbstständige und Kleinst-Unternehmen mit Einmalzahlungen bis 9.000 (bis fünf Beschäftigte) und 15.000 Euro (bis zu zehn Beschäftigte) für drei Monate. Der Zuschuss soll »zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen« dienen. Das Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein, der Schadenseintritt muss nach dem 11. März 2020 erfolgt sein.

Zudem wurden Maßnahmen im sozialen Bereich angekündigt: Die Bundesregierung erleichtert für Solo-Selbständige den Zugang zur sozialen Grundsicherung. Für sechs Monate werden Vermögen nicht berücksichtigt, der Zugang zu Kinderzuschlägen wird erleichtert und Aufwendungen für Miete und Heizkosten anerkannt. »Das heißt, jeder kann in seiner Wohnung bleiben«, so im Wortlaut einer Presseerklärung. Doch die Regierung agiert nicht allein. Soforthilfe kann man auch aus anderen Quellen schon jetzt bei Notlagen beantragen: Inhaber*innen eines Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) können eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro beantragen. Unterstützung durch den Sozialfonds der VG Wort ist ebenfalls möglich, wenn man dort als Autor*in registriert ist. Und die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) ermöglicht in Not geratenen Darstellenden Künstler*innen Soforthilfen von 500 Euro, um deren Situation kurzfristig zu erleichtern. Auch andere bundesweite Verwertungsgesellschaften und Fonds haben Hilfen angekündigt.

Doch Soforthilfen sind nur eine Sache. Das Problem ist, dass diese Maßnahmen und Soforthilfen nicht für alle ausreichend sind. Viele Kulturschaffende arbeiten nicht durchgehend zwölf Monate im Jahr. Wenn beispielsweise jemand gerade im Zeitraum März bis Mai große Projekte realisieren wollte oder Jobs bekommen hat, die ihn oder sie das ganze Jahr finanzieren sollten, dann fällt unter Umständen nicht nur die Einnahme für drei Monate weg. Man beachte: Die aktuellen Maßnahmen fallen genau in eine Hochzeit vieler Künstler*innen, kurz vor der Sommer- und Ferienzeit. Ein erleichterter Einstieg in die Grundsicherung und eine Soforthilfe sorgen dann zwar dafür, dass man nicht sofort auf der Straße landet. Aber die Finanzlücke bleibt trotzdem für den Rest des Jahres. Ohne eigenes Verschulden ist diese Person in existenzielle Not geraten. Vielleicht wird man auch darüber nachdenken müssen, für Künstler*innen am Existenzminimum viel weiter gehende Kompensationen der verlorenen Einnahmen anzudenken – zumal, wenn sich die Pause noch Monate hinzieht. Denn sonst steht in vielen Fällen auch die vielfältige Kunst- und Kulturlandschaft auf dem Spiel …

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Quelle: Barbara Walzer (bw.) ©

Kolumne von Jan Deck [1]

Von 1.500 auf Null …

Corona und die Künstler*innen

Das urbane Leben in Frankfurt und in der Region steht still. Und mit ihm Kunst und Kultur in diesen Städten. Der Virus hat nicht nur viele Menschen getötet und krank gemacht. Die Maßnahmen, die das öffentliche Leben anhalten, treffen in großem Maße diejenigen, die es sonst laut und lebendig halten: Künstler*innen und Kulturschaffende aller Sparten, deren Kunst auf realen Begegnungen beruht. Die Schließung von Theatern, Kinos, Clubs und Galerien macht diese Menschen arbeitslos – von heute auf morgen und ohne Vorwarnung.

In Frankfurt hatten die freien Theater als Erste reagiert. Schon vor der behördlichen Stilllegung von großen Kulturorten haben Betreiber sich mehrheitlich dazu entschlossen, die eigenen Orte zur Virusprävention dichtzumachen. Für öffentlich geförderte Theater ist das Wegfallen von Zuschauereinnahmen hart. Für diejenigen, die es sonst schaffen, ohne staatliche Mittel zu arbeiten, ist es existenzbedrohend – und zwar schon nach wenigen Wochen. Theater wie die Stalburg, das Theater Alte Brücke, Die Schmiere oder die Dramatische Bühne sind eigentlich davon abhängig, dass immer ausreichend viele Menschen ihre Vorstellungen besuchen. Nun müssen sie darauf hoffen, dass ihnen der Staat und die Stadt das Überleben sichern.

Für viele freischaffende Künstler*innen in der Stadt – Theaterleute ebenso wie Bildende Künstler*innen oder Musiker*innen – ist die Situation nun doppelt schwierig. Viele verlieren nun auch ihr zweites Standbein. Beispielsweise freie Tänzer*innen, die es im harten Arbeitsalltag der freien Szene ohnehin besonders schwer haben, arbeiten sonst zusätzlich an Tanzprojekten in Schulen, Kindergärten oder Tanzschulen. Diese Orte wurden jedoch gleichzeitig mit den Kulturbetrieben geschlossen. Von heute auf morgen sind diese Menschen jetzt mittellos, wie auch viele andere Kulturschaffende. Etwa Bildende Künstler, die Kunstunterricht an Schulen gaben, oder Musikerinnen, die Gesangs- oder Klavierstunden gaben. Absurderweise bestraft diese Krise dabei sogar gerade diejenigen, die entweder ökonomisch erfolgreich oder vorausschauend breit aufgestellt waren und sind. Bei vielen von ihnen ist das Einkommen jetzt auf Null gestellt. Sicher, sie stehen damit nicht alleine. Doch nur wenige Sparten sind derzeit derart hart getroffen wie die freischaffenden Künstler*innen. Ihr Durchschnittseinkommen liegt bei rund 1.500 Euro im Monat; nicht geeignet für Rücklagen. Und der größte Teil der Kolleg*innen liegt weit darunter. Sie sind derzeit deshalb vielleicht mehr als andere darauf angewiesen, dass Land und Kommunen schnell und unbürokratisch helfen, damit sie über die nächsten Wochen zu kommen …

Barbara Walzer (bw.) ©
Grant Wood: American Gothic (Ausschnitt)
Quelle: CC0 Public Domain / Art Inst. of Chicago©

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Bild-Kunst am Bild-Schirm

Museen öffnen weltweit ihre digitalen Schätze

Grant Woods Gemälde »American Gothic« aus dem ländlichen Amerika der 1930er Jahre ist vielleicht eines der berühmtesten Bilder der Kunstgeschichte. Das Original hängt im Art Institute of Chicago. Die hochwertige digitale Reproduktion ist bereits seit zwei Jahren auch online einsehbar und unter einer Creative Commons-Lizenz auch herunterzuladen und zu bearbeiten. So weit gehen die großen und kleinen Museen weltweit noch nicht überall. Aber in den Tagen von Corona stellen immer mehr Häuser ihre Sammlungen und aktuellen Ausstellungen online, streamen Vernissagen oder weisen eigens noch mal auf ihre oft hochwertigen digitalen Vermittlungsangebote hin. In Frankfurt etwa streamt in dieser Woche passend zum Thema das Museum für Kommunikation die aktuelle Ausstellungseröffnung »#neuland: Ich, wir & die Digitalisierung« als Sneak Preview. Nomen est omen auch an der TU (Technische Universität) Darmstadt. Dort streamte man bereits vergangene Woche die Eröffnung zum »Unwort des Jahres: Klimahysterie«. Diese Woche folgt am Sonntag ein virtueller Rundgang mit Expertengespräch in Anschluss.

Allerdings zeigt sich oftmals sehr deutlich, wer bereits über Expertise im Geschäft der Digitalisierung verfügt. Neben Angeboten wie dem des Art Institute, das 44.000 Werke in hoher Qualität im Netz stehen hat, überzeugen vor allem digitale Zusatzangebote wie die Tutorials des Städel, das damit seit geraumer Zeit seine Ausstellungen begleitet. Das Gleiche gilt für Festivals, die aktuell versuchen, neue Formen in und für die Corona-Zeiten zu finden. Die Fotografie-Biennale in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen bietet virtuelle Rundgänge durch die Ausstellungen an. Virtuell heißt allerdings auch, dass man sich in die Bilder zoomen muss, was nicht immer das reinste Vergnügen ist. Zur Erklärung: Während die Werke des Art Institute aufgrund des Alters meist rechtefrei sind, scheitert bei Ausstellungen etwa mit aktueller Fotografie eine Eins-zu-eins-Reproduktion oft an Rechtefragen. Spannend könnten in diesen Tagen allerdings die Versuche von Filmfestivals sein, online zu gehen. Das »Dok-Fest München« etwa, eines der renommiertesten Dokumentarfilm-Festivals, wird im Mai zum »Dok-Fest München@Home« – auf einer eigenen Plattform mit Tickets und Online-Voting für den Publikumspreis. Ob im Wohnzimmer das passende Film Feeling aufkommt, wird sich zeigen. Immerhin lassen sich so die Gelder und damit auch das Überleben von Künstler*innen und anderen Mitwirkenden sichern. Auch hiesige Festivals wie GoEast denken bereits darüber nach. Allerdings wird dann sorgsam abzuwägen sein, wie mit Rechten und (Eintritts-) Preisen umzugehen sein wird … (vss.).

Urban Artists | Barbara Walzer

Die 750.000 Anderen

Gesichter Frankfurts (6) | Schwarz-Weiß-Edition

Die »Gesichter Frankfurts« sind ein Fotoprojekt der Frankfurter Fotografin Barbara Walzer. Die Aufnahmen sind entstanden auf zahllosen Streifzügen durch die Mainmetropole. Sie zeigen Menschen aus dem Leben, aus verschiedenen Kulturen, Berühmte und Unbekannte, Wichtige und scheinbar Wichtige. Es sind keine Studioaufnahmen, nichts daran ist inszeniert. Die Stadt, sie scheint das Studio dieser außergewöhnlichen Stadtstreicherin zu sein scheint. »Diese Menschen«, so Walzer, »suche ich nicht. Sie suchen mich. Sie sind einfach da. Im selben Moment wie ich … «. Die Serie wächst übrigens genauso wie die Stadt. Die erste Folge hieß im Jahr 2015 noch »Die 700.000 Anderen« … (red.).

Urban Artists | Niko Neuwirth

N.N. – Zwischen Häusern

Subversive Baustellen-Betrachtungen (2)

Niko Neuwirth ist ein Spezialist für ungewöhnliche Fälle und Fotografien. Für »Facing Europe« reiste er mehrfach quer durch Europa und fotografierte Menschen, die ihm begegneten. Sein aktuelles Projekt ist Frankfurt. Genauer: die Baustelle(n) Frankfurt(s). Nachts begibt er sich auf Baustellen und auf die Dächer der Stadt. Je höher, desto besser. Und er sucht die ungewöhnlichen Motive, die sonst nur wenige sehen (können). Neue Blick- und Stadtlandschaften tun sich auf. In der Stadt, die längst eine permanente Baustelle geworden ist. »Nachts über Frankfurt« ist ein urbanes und künstlerisches Projekt zugleich. Und in gewisser Weise – trotz der teils schwindelnden Höhen, in denen es entsteht – ein subversives. Urban shorts, das urban-kulturelle Magazin, dokumentiert erneut einige dieser Momentaufnahmen aus den nächtlichen »Beutezügen«. Und: Urban shorts und Niko Neuwirth werden auch weiterhin diese Betrachtungen der Stadt mittels ihrer Baustellen fortsetzen. Im Laufe der Zeit werden weitere Bilder auftauchen. Lose und in lockerer Folge – so wie ihr Fotograf selbst immer wieder auf den Baustellen der Stadt erscheint und mit seiner ungewöhnlichen »Bildbeute« wieder entschwindet … (vss.).


Sommerwerft, Jil Sander, Ausstellungen von und Ateliers für regionale Künstler*innen
Quelle: Barbara Walzer / Hans-Jürgen Herrmann©

Urban:ist | Starke Partner [0]

Die starken stillen Partner

Kunst- und Kulturförderer in der Region

Kulturfonds, Dr. Marschner, Heussenstamm, Radar – Vier Institutionen in FrankfurtRheinMain, die nur wenigen Menschen in Stadt und Region bekannt sind. Bekannter hingegen sind das Tanzfestival RheinMain, die Sommerwerft oder die Maifestspiele, das Museum Angewandte Kunst, die HfG in Offenbach oder das Atelierhaus Basis in Frankfurt. Und sicher ist der eine oder die andere schon einmal in der Heussenstamm-Galerie nahe der Frankfurter Paulskirche gewesen oder zumindest daran vorbeigelaufen. Sie alle wurden und werden immer wieder direkt und indirekt von diesen meist stillen, aber auch starken Partnern im Hintergrund gefördert – vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain, von der Dr. Marschner-Stiftung in Frankfurt und Offenbach, von der Heussenstamm-Stiftung für Frankfurter Künstler*innen sowie von der Leerstands-Agentur Radar, die im wahrsten Wortsinn Freiräume für Kultur rekrutiert. Manche Großprojekte wie die regionweite Tanzplattform oder die viel beachtete Ausstellung »Jil Sander« stemmen solche Partner auch gemeinsam.

Urban shorts wird künftig in loser Folge solche starken und meist stillen Partner in der Region vorstellen. Große Fonds und Stiftungen wie den Kulturfonds und die Marschner-Stiftung, die auch große und mittlere Projekte finanzieren, aber auch viele kleine Einrichtungen, die weniger mit Geld als mit Räumen, Ausstellungen oder sonstiger Unterstützung Künstler*innen und Kreativen ihr Schaffen manchmal sogar erst ermöglichen. Zum Auftakt der Reihe, die auch explizit Förderer von bürgerschaftlichem Engagement einschließen soll, geht es um den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Der Fonds mit einem Fördervolumen von jährlich sieben Millionen Euro ist mittlerweile selbst einer der wichtigsten Kulturakteure und auch einer der größten »Geldtöpfe« in der Region. Einst zur Sichtbarmachung von deren »Leuchttürmen« gegründet, hat er in den letzten Jahren immer mehr auch kleinere Projekte gefördert und damit auch zum Leben und Überleben vieler Künstler*innen und Kreativen in der Region beigetragen. In dieser wie in den weiteren Folgen wird es darum gehen, was eine solche Institution leistet, was sie fördert, wo sie unterstützen kann – und auch wo nicht. Dies soll es vor allem kleineren Einrichtungen und einzelnen Kulturschaffenden ermöglichen, für ihre Arbeit die richtigen Ansprechpartner zu finden. Die einzelnen Folgen werden etwa in monatlichem Abstand erscheinen (vss.).