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Quelle: Alike©

Kurzfilm des Monats | September

Worauf es ankommt …

»Alike« von Daniel Martínez Lara & Rafa Cano Méndez

Urban shorts verleiht jeden Monat in seiner urban shorts selection den urban shorts award. In diesem Monat fiel die Wahl der Jury auf »Alike«, eine bereits vielfach prämierte, aber auch sehr beachtliche Arbeit der beiden spanischen Animationsfilmemacher Daniel Martínez Lara und Rafa Cano Méndez. Sie erzählen auf heiter-anrührende Art die Geschichte von Copi und seinem Sohn Paste, die in der Großstadt auf der Suche sind nach dem, was wirklich zählt im Leben. Auch wenn vor allem Copi dafür etwas Anlauf braucht … (uss.).

Alike©
Wie eine Op das Leben apptimiert. Oder umgekehrt. Oder auch nicht ...
Quelle: Alicia-Eva Rost | Rüsselsheimer Filmtage©

Kurzfilm des Monats | Juni

Apptimize me …

Alicia-Eva Rost: »WatchME«

Urban shorts verleiht jeden Monat in seiner urban shorts selection den urban shorts award. In diesem Monat haben sich Jury und Redaktion entschieden, anlässlich der Rüsselsheimer Filmtage den Kurzfilm des Monats zeitgleich mit diesem Festival auszuwählen und zu präsentieren. Die Wahl fiel dabei auf »WatchME« der jungen Filmemacherin Alicia-Eva Rost, der auch in Rüsselsheim zu sehen ist. Darin geht es um eine Frau und um »ihre« App. Jene App also, die sie ständig begleitet, ihr Leben analysiert – und optimiert. Ein Blick in die Zukunft? Oder bereits in die Gegenwart? »WatchME« ist übrigens in mehrfacher Hinsicht ein »urban shorts award«. Der Film hat ein urbanes Thema, spielt an mehreren Orten in FrankfurtRheinMain und hat auch eine echte Rhein-Main-Filmemacherin: Sie wurde geboren in Frankfurt, hat studiert in Darmstadt, ist located in Offenbach und lebt und arbeitet in der gesamten Region – mindestens … (uss.).

Alicia-Eva Rost | Rüsselsheimer Filmtage©
Suleima in Damaskus
Quelle: scs / Arte©

Kurzfilm des Monats | März

Inside Syria …

Jalal Maghouts »Suleima« (Arte)

Urban shorts verleiht jeden Monat in seiner urban shorts selection den urban shorts award. Bisher galt dabei die Regel: Kein Film sollte länger als 10 Minuten sein. In diesem Monat hat sich die Redaktion entschieden, für einen besonderen Film diese Regel einmalig zu brechen. Die Wahl der Jury und der Redaktion fiel in diesem Monat auf »Suleima«, ein von Thema und Art außergewöhnliches Statement. Der syrische Filmemacher Jalal Maghout, 2013 zum Studium des Animationsfilms nach Deutschland gekommen und hier geblieben, erzählt in »Suleima« die Geschichte einer Frau im Syrien Asads. Einer Frau im Widerstand. In einem Syrien der Diktatur, des Überwachungsstaates und eines menschenverachtenden Regimes im Krieg gegen sein eigenes Volk. Wenige Dokumentationen geben einen so tiefen Einblick in das Innere Syriens wie diese filmische Graphic Novel. Sie zeigt ohne Larmoyanz, warum die Menschen gegen dieses Regime aufstehen und warum sie dieses Land verlassen (haben). Eine eindrucksvolle fiktive Dokumentation und zugleich ein Stück politischen Engagements und Widerstands. Und dies in 15 dichten Minuten, die es rechtfertigen, auch einmal eine Regel zu brechen … (uss.).

scs / Arte©
Aus: »Leidenschaften«
Quelle: Arte©

Kurzfilm des Monats | Januar

Jedem Tierchen …

Katto Mämpfs »Leidenschaften«

Urban shorts verleiht jeden Monat in seiner urban shorts selection den urban shorts award. In diesem Monat fiel die Wahl auf die »Leidenschaften« von Manuel Schüpfer und Matto Kämpf alias Katto Mämpf. Es geht darin um Katto Mämpf und seine Leidenschaften. Ein kleiner Film über den Menschen mitten in seinem Element und ganz bei sich – menschlich und allzumenschlich … (uss.).

Arte©
Aus dem Alltag des gemeinen Chamäleons
Quelle: scs / Lumatics / exground©

KURZFILM DES MONATS | November

Die wunderbare Unersättlichkeit des Seins

Tomer Esheds »Our Wonderful Nature - The Common Chameleon«

Urban shorts verleiht jeden Monat in seiner urban shorts selection den urban shorts award. In diesem Monat haben sich Jury und Redaktion entschieden, anlässlich der 30. Ausgabe des Wiesbadener Filmfestivals exground den Kurzfilm des Monats zeitgleich mit diesem Festival auszuwählen und zu präsentieren. Die Wahl fiel dabei auf »Our Wonderful Nature – The Common Chameleon«, der auch in dessen Kurzfilm-Wettbewerb zu sehen war. Mitten im zuweilen düsteren und gedankenschweren Herbst führt die wundervolle Animationsarbeit von Tomer Eshed den Betrachter in ein helles und unbeschwertes Dschungelleben. Mitten in den einfachen Alltag des gemeinen Chamäleons. Und damit zugleich in eine kleine Geschichte, scheinbar ohne tiefschürfende Inhalte und hochintellektuelle Interpretationen. Oder verbirgt sich doch mehr hinter dieser Geschichte – vielleicht sogar eine ganz menschliche Attitüde dieses gemeinen Chamäleons … (uss.)?

scs / Lumatics / exground©
»Die Vögel« reloaded - als Hommage an Darmstadt
Quelle: Screenshot / Waref Abu Quba©

Kurzfilm des Monats | August

Stadt. Licht. Bewegung.

Waref Abu Qubas Rhythmen der Stadt

Urban shorts verleiht jeden Monat in seiner urban shorts selection den urban shorts award. In diesem Monat haben sich Jury und Redaktion entschieden, den Kurzfilm des Monats zeitgleich und gemeinsam mit dem Filmfest Weiterstadt auszuwählen und zu präsentieren. Die Wahl fiel dabei auf »Stadt, Licht & Bewegung«, der am zweiten August-Wochenende in Weiterstadt läuft. Es ist eine Arbeit von Waref Abu Quba. Er ist vor einigen Jahren aus Syrien nach Deutschland geflohen und möchte sich mit dieser urbanen Hommage an die Rhythmen einer Stadt auch bei den Bürgern seiner neuen Wahlheimat Darmstadt bedanken. Am Anfang wirkt der Film ein wenig wie ein Werbevideo für die Stadt. Doch schnell entwickelt er eine ganz eigene Ästhetik und ein eigenes Gefühl für (diese) Stadt (uss.).

Screenshot / Waref Abu Quba©
Filmausschnitt
Quelle: Scs / Jumpei Mukai©

Kurzfilm des Monats | Mai

Metro(poles) Aquarium

Jumpei Mukai und Yuki Matsumura: »Solo scum«

Urban shorts verleiht jeden Monat in seiner urban shorts selection den urban shorts award. In diesem Monat haben sich Jury und Redaktion entschieden, den Kurzfilm des Monats zeitgleich und gemeinsam mit dem Frankfurter Japan-Filmfestival Nippon Connection auszuwählen und zu präsentieren. Die Wahl fiel dabei auf »Solo scum«, der in dieser Woche auch als Vorfilm im Festival zu sehen ist. Es ist eine Arbeit der beiden japanischen Video- und Animationskünstler Jumpei Mukai und Yuki Matsumura. Sie spielen buchstäblich mit Menschen im Metro(polen) Alltag … (uss.).