Buchcover Frankfurt 2018
Quelle: oekom Verlag©

To use | Klimasparbücher

Sparen mit dem Klima

Tipps und Gutscheine für die Umwelt

Klimafreundliches Handeln im Alltag ohne großen Aufwand – das versprechen und halten die  Klimasparbücher von oekom e.V. Und mehr noch: Sie zeigen auch, dass sich energie- und ressourcenschonendes Verhalten rechnen kann. Der handliche praxisorientierte Ratgeber ist dabei zugleich Stadtführer für den Klimaschutz vor Ort. Wo kann ich klimafreundlich einkaufen, essen und entspannen? Wo gibt es Repair Cafés, öko-faire Kleidung und Bio-Nahrungsmittel? Wo ist Car- oder Food-Sharing möglich? Wo kann ich mich über nachhaltige Initiativen und Beteiligungsmöglichkeiten informieren? Zudem laden attraktive Angebote in Form von Gutscheinen zum Probieren ein. Und damit dies auch wirklich gelingt, ist das Klimasparbuch regional. Es entsteht in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern. In Frankfurt ist dies etwa die Stadt. In Rheinhessen sind es das Bistum Mainz und die Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU). Erstmals ist 2015/16 auch eine überregionale Ausgabe erschienen. Sie wird kostenlos über den Eine-Welt-Shop vertrieben. Herausgeber ist das Bischöfliche Hilfswerk Misereor e.V. Die anderen Führer kosten ein paar Euro und/oder werden kostenlos über Partner und Initiativen verteilt (loe.).

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To use | Obst to go

Gebotene Früchte

Die Plattform Mundraub.org

Zwetschgen, Äpfel, Birnen, Mirabellen, Beeren, Nüsse und Kräuter, die niemand erntet? Die Plattform mundraub.org regt zum Mundraub an. Dort werden wilde und freistehende Obstbäume zum kostenlosen Abernten gelistet. In den meisten Fällen sind die Besitzverhältnisse vorab geklärt. Fehlerhafte Einträge werden, so die Betreiber der Seite, zügig gelöscht. Auch Besitzer von Obstbäumen, Streuobstwiesen und Obstgärten können ihr Eigentum auf dem Portal selbst freigeben.

Auf einer großen interaktiven Karte sind die zur Zeit 19.100 Fundstellen eingetragen, sortiert nach den einzelnen Fruchtsorten. Alle können sich dort bedienen. So vergammelt das Obst nicht – und viele Menschen kommen in den Genuss der frischen Früchte. Außerdem trägt das Portal zum Erhalt der Obstkulturlandschaften bei, umschreiben die Gründer die Idee ihres Portals. Ziel sei es, in Vergessenheit geratene Früchte unserer Regionen wieder in den Fokus und ihren Wert wieder in das Bewusstsein der Menschen zu rücken. Sie sollen als Teil unserer Kulturlandschaft und der Biodiversität dauerhaft erhalten bleiben. Ein wenig Vor- und Nachsicht ist allerdings geboten. Die Seite basiert auf privater Initiative. So ist denn auch nicht jeder Fundort gleich ergiebig (loe.).

To use | ECard(s) aus Lyon (Lys.)

Anook und Nooki lassen grüßen

Zwei kleine Inuit erobern die Welt durchs Internet

Anook und Nooki sind die beiden kleinsten Inuit der Welt. Seit sie vor einigen Jahren von ihren beiden französischen Designern Moetu Batlle und David Passegand in die Welt geschickt wurden, sitzen sie nicht still, fahren Fahrrad auf ihrer Scholle, fliegen supermanlike durch die Lüfte, forschen, schauen, schmollen um die Wette. Vor allem aber erobern sie die Welt: als kleine Modellfiguren, als Fernsehserie, als Sticker und als ECards übers Internet. Eine kleine Auswahl der Anooki Cards zeigt diese Galerie. Verschicken kann man sie hier.

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Ein Plan für alle
Quelle: Stadtvermessungsamt Frankfurt©

To use | Stadtplan

Ein Plan für Frankfurter und Offenbacher

Der erste gemeinsame Stadtplan der Nachbarorte

Frankfurt und Offenbach wachsen zusammen. Zumindest auf dem Papier (und im Internet). Seit Mitte August gibt es den ersten gemeinsamen Stadtplan in der über 1200jährigen gemeinsamen Geschichte der beiden Nachbarn am Main. Die neue Stadtplankarte zeigt die gesamten Stadtgebiete von Frankfurt und Offenbach im Maßstab 1:20.000. Online ist sie unter anderem über das Geoinformationsprogramm der Stadt Frankfurt und zukünftig auch über weitere entsprechende Programme, insbesondere für Smartphone-Nutzer, abrufbar. Die Grunddaten und die Technologie stammen aus dem Stadtkartenwerk und dem Vermessungsamt der Stadt Frankfurt. Die Offenbacher Daten werden künftig – ganz zeitgemäß – über einen Telearbeitsplatz aus der Nachbarstadt eingepflegt (red.). 

Stadtvermessungsamt Frankfurt©
Vernetzt
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To use | Öffentliches WLAN

Online am Main

Frankfurt schafft Hotspots

Mal schnell über Google Maps den Weg vom Eschenheimer Turm zum Städel herausfinden, auf den Museumsseiten nach den Öffnungszeiten schauen und gleich noch die Geschichte des Römers recherchieren. Mittels Tablet und Smartphone ist das in Frankfurt für Einheimische und Touristen kein Problem. Einzig eine gute Onlineverbindung könnte dem im Weg stehen.

Doch seit 2015 bietet Frankfurt – wie mittlerweile zahlreiche andere Städte – gemeinsam mit dem Kabelnetzbetreiber Unitymedia an ausgewählten Plätzen und Straßen kostenloses WLAN an. Dazu gehören die Braubach-, Goethe- und Berliner Straße in der Innenstadt, aber auch der Ostbahnhof, die Schweizer sowie die Berger Straße in den Stadtteilen. Und nach und nach wächst das Netz. Indikator für die Standortwahl ist die Fußgängerfrequenz, die durch eine innerstädtische Analyse ermittelt wurde. Ergänzt wird das Netz durch den Service »PowerSpot«, der es Geschäftsleuten mit Publikumsverkehr ermöglicht, Kunden und Gästen kostenloses WLAN anzubieten (sfo.).