Plakate pur

Zum Re-Start | Galerien von neuliXt

Der Mensch in der Kunst

Fotografische Beobachtungen auf Vernissagen

Galerien werden in den nächsten Tagen wohl die ersten Kunst-Orte sein, an denen Kunst und Menschen wieder zueinander finden können. Dies nimmt Urban shorts zum Anlass, noch einmal auf die ganz eigenen »Mensch und Kunst«-Betrachtungen des Offenbach-Frankfurter Fotografen Hans-Jürgen Herrmann zu schauen. Seit sechs Jahren hält der passionierte Vernissagen-Gänger das Aufeinandertreffen von Kunst und Kunstbetrachtern vornehmlich in den Galerien und Off spaces von Frankfurt und Offenbach fotografisch fest. Für sein Facebook-Blog »neuliXt« sind auf diese Art und Weise mittlerweile rund 200 Fotoserien mit rund 2000 Aufnahmen entstanden. Es sind Bilder, die im wahrsten Wortsinn die Menschen in der Kunst zeigen. Aber auch die Menschen mit der Kunst. Und die damit etwas zeigen, was (fast) keine Ausstellungsbesprechung aufzeigt und aufzuzeigen vermag: die Wirkung der Kunst auf die(se) Menschen. Wobei nicht selten Kunst und Kunstbetrachter bei diesen zufälligen Aufeinandertreffen eins werden – für sich, aber oft auch für den Betrachter des Betrachters und des Betrachteten. Nicht selten der Moment zweier erstaunlicher, zuweilen tiefer, zuweilen auch skurriler Symbiosen – und allein für diesen Moment festgehalten. Urbans shorts präsentiert einige dieser Momente in der Galerie zum Durchklicken. Weitere Ausschnitte des Œuvres waren und sind immer wieder auch in Frankfurter Galerien zu sehen (vss.).

Zur Wahl | Kultur-Politik

Liebe(r) Herr/Frau Partei …

Jan Deck zu Partei-Kultur-Stilblüten

 

Eigentlich sollte an dieser Stelle eine fundierte Analyse der Partei-Plakate zur Zukunft der Kultur in Frankfurt stehen. Eigentlich. Aber nach einer Woche vergeblicher Suche oder dem nur gelegentlichen Stolpern über Plattitüden wie »Kulturelle Vielfalt«, »Kultur für alle« oder »Kultur braucht Perspektiven« (für letztere Erkenntnis fragt man sich ernsthaft, warum dafür eigentlich ein Baum sterben musste), haben wir uns entschlossen, mal in den Wahl-Programmen nachzulesen. Genauer gesagt: Unser Kultur-Kolumnist Jan Deck hat sich die Mühe (durchaus wörtlich zu nehmen) gemacht. Immerhin: Er hat eine Menge Stilblüten und Wahlkampf-Prosa entdeckt gefunden. Acht Zitate hat er herausgepickt: Sorgsam zusammengestellt auf Seite 2 der obigen Galerie. Wer mag, kann raten, wer sich welches hehre Ziel gesetzt hat. Wer die Antworten wissen will, muss nur weiter durch unsere Galerie blättern. Dort finden sich auch acht kurze offene Briefe an die Parteien, in denen Jan Deck deren »Ideen« mal kurz auf ihren Gehalt hinterfragt hat. Immerhin hat er an mancher Partei dabei ganz neue Seiten entdeckt … (red.).

Opern- und Bühnenbauten in Europa

Landmarken und Millionengräber

Ein Blick auf Neubauten und Sanierungsfälle

Frankfurt hat derzeit mit den Städtischen Bühnen und dem Kulturcampus im wahrsten Wortsinn zwei große »Kulturbaustellen«. Oder hätte sie zumindest gerne – wenn man denn schon so weit wäre. Während man beim Kulturcampus derzeit vor allem »War da was?« fragt, wird bei der Zukunft der Bühnen zumindest mal viel darüber geredet. Vor diesem Hintergrund hat das Deutsche Architekturmuseum (DAM) vor einiger Zeit eine Wanderausstellung entworfen, die allerdings mangels Kultur an sich derzeit nirgends zu sehen ist. Unter dem (zur Zeit fast euphorischen Titel) »Große Oper – viel Theater?« warfen die Macher*innen gleich mehrere sehr informative Blicke auf andere derartige Projekte in Europa. Sie blickten auf spektakuläre und die Silhouette ihrer jeweiligen Städte oder einzelner Viertel prägende Neubauten wie die Elbphilharmonie in Hamburg, die Mieczysław-Karłowicz-Philharmonie in Stettin oder die Opèra de Lyon. Sie schauten auf interessante Konversionsprojekte, etwa das Theater im namensgebenden und ehemaligen Kraftwerk Mitte (Dresden) oder die neuen Theater und Oper Kopenhagens im Hafen auf einem ehemaligen Militärgelände. Und sie zeigten viel beachtete Sanierungen wie die Berliner Staatsoper unter den Linden und (scheinbar) »Never-Ending-Stories« wie die Bühnen Köln, deren geplante Wiedereröffnung mal kurz von 2015 auf 2022 verschoben wurde. Und dabei zeigte sich nicht nur bei diesem Projekt, wie sich Baukosten zuweilen »entwickeln«. In Köln etwa von ursprünglich 253 auf nunmehr (wohl mindestens) 545 bis 570 Millionen Euro. Apropos Baukosten: Als Herzstück der Ausstellung hatten die DAM-Experten auch schon mal mehrere Szenarien für die Städtischen Bühnen durchgerechnet – inklusive »zu erwartender Preissteigerungen« … (loe.).

Postkarte aus Indien (loe.)

Business in Bangalore

Indische Geschäfte

Bangalore ist das High Tech-Zentrum Indiens. Dort sitzen die großen Technologie- und Softwareunternehmen der aufstrebenden Industrie des Landes. Doch es gibt auch eine Old Economy in der Stadt. Impressionen aus Bangalore in der Bildergalerie zum Durchklicken (loe.).