Eigentlich ist Offenbach ja der Ort, auf den man von Frankfurt aus traditionell entweder von oben herabschaut(e) oder über den man immer gerne mehr oder minder originelle Witze macht(e). Dies galt lange Zeit auch, was die Kunst und die Künstler*innen anging. Doch seit geraumer Zeit ändert sich dies. Und längst gibt es auch immer mehr Gründe dafür. Im Zentrum der Veränderung steht die umtriebige Kreativ(en)schmiede HfG. Lange Zeit im Schatten der berühmten Frankfurter Städelschule, hat die Offenbacher Hochschule für Gestaltung mit dieser mittlerweile wohl gleichgezogen – und zwar auch auf deren eigenem, dem künstlerischen Feld. In deren Umfeld hat sich längst eine beachtliche kreative Szene entwickelt, die sich mittlerweile nahtlos in eine Gesamtkulturszene Frankfurt-Offenbach einfügt. Eine Szene, die ohnehin immer stärker miteinander verwoben ist und deren Offenbacher Teil auch einem überproportionalen Wachstum unterliegt, ziehen doch auch immer mehr Frankfurter Künstler*innen angesichts steigender Miet- und Atelierpreise gen Osten … (weiter lesen).

Nicht selten verschwimmen in (Offenbacher) Ateliers Kunst und Raum
Quelle: Veronika Scherer©