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Weltmusik im Palmengarten
Quelle: Barbara Walzer (bw.)©

Frankfurt | Weltmusik im Grünen

Bei Sonne, Wind oder Regen …

Die Konzertreihen im Palmengarten

Mit allen Sinnen ganz und gar sein, und das noch im Grünen? Ein guter (und seltener) Ort dafür ist in Frankfurt der Palmengarten. Aus einer alten Bürgerstiftung hervorgegangen, beglückt er die Menschen schon lange mit einer üppigen, facettenreichen, zuweilen tropischen Flora. Etwas weniger alt, wenn auch nicht minder traditionsreich ist die mittlerweile ebenso üppig sprießende »Musik im Palmengarten«, anknüpfend an die früheren Promenadenkonzerte. Längst ist der Palmengarten denn auch eine Institution in Sachen Musik im Stadtleben geworden. Mit einer ungewöhnlich breiten Palette: beginnend bei der angeblich ältesten Open-Air-Jazzkonzert-Reihe der Welt (die in diesem Jahr 60 Jahre alt wird), dem »Jazz im Palmengarten«, über das Festival »Summer in the City« und die »Kammeroper im Palmengarten« (die nicht mindert beachtliche 25 Jahre alt wird) bis hin – natürlich – zu den Promenadenkonzerten. Längst haben alle Reihen ihre eigene(n) Fangemeinde(n), die sich vor der legendären Muschelbühne im Halbrund auf den Sitzbänken oder drumherum im Gras – mit und ohne Picknick und Picknickdecke – immer wieder gemütlich einrichten. Und eines hatte dabei bisher auch immer Tradition: Auf das Wetter nimmt man meist keine Rücksicht. Das Wetter aber umgekehrt oft auch nicht … (loe.).