Meisterwerke der Natur und (E.R.) Neles
Quelle: Museum Angewandte Kunst / Palmengarten©

Ausstellungen

2 x Klein und fein

»E. R. Nele« (F) & »Insektenwelten« (F)

Kunstbetrieb und Feuilletons richten ihre Scheinwerfer immer gerne auf die großen Leuchtturmprojekte und -ausstellungen in den großen Museen und Städtischen Galerien. Daneben gibt es aber immer wieder auch sehr feine und sorgfältig kuratierte Kleinode an Ausstellungen. Und gemeint sind damit nicht nur künstlerisch wertvolle Kleinode, sondern auch solche, in denen mehr steckt als die reine Kunst. Zwei davon sind derzeit in Frankfurt zu sehen. Das Museum Angewandte Kunst widmet der großen Frankfurter Gestalterin E. R. Nele eine Studioausstellung zum 90. Geburtstag. Nele gestaltet Räume, Möbel und Lampen, bei denen allerdings die Grenzen zur Skulptur fließend sind, verschwimmen. Während heutige Designer gerne von Eleganz und Emotionen sprechen (selbst wenn sie Autos beschreiben), kulminiert beides bei ihr in einem Wort: Anmut. Anmut könnte auch ein gutes Stichwort für eine andere Kabinettausstellung sein, diesmal in der Villa Leonardi im Palmengarten. Die Kustodin Hilke Steinecke, die sich seit Jahren mit Pflanzen und Insekten im größten Garten der Stadt beschäftigt, hat im Laufe dieser Zeit auch viele Insekten mit der Kamera »eingefangen«. Für eine kleine Ausstellung hat sie rund ein Dutzend großformatiger Fotos zusammengestellt, die auf faszinierende Art und Weise die reiche Welt der Insekten im Grün des Palmengartens dokumentiert. Und gleichzeitig pars pro toto dafür steht, dass der Garten – dieser wie auch jeder andere – mehr ist und mehr sein sollte als eine Grünfläche. In diesem Sinne ist die Ausstellung auch Teil anderer Aktivitäten des Palmengartens, wie etwa dem Schmetterlingshaus oder dem eigenen »Insektenhotel«, das zudem auch Blaupause zum Nachbau ist. Pikant dabei ist, dass beide Ausstellungen ihr Augenmerk auf sonst selten beachtete Spezies in der Stadt richten: Insekten stehen hier selten im Fokus von Ausstellungen, Frankfurter Künstler*innen aber leider auch. Dabei beleben beide Spezies die Stadt ungemein … (ver.).

Museum Angewandte Kunst / Palmengarten©
Dieser Tage wieder Gastgeber des GoEast Festivals: das Caligari - eine echte Filmbühne
Quelle: Barbara Staubach / Caligari©

Orte & Menschen | Das Caligari

Eine der letzten Filmbühnen

Kino-Klassiker mit Plüsch und feinem Programm

Wenn die CaligariFilmbühne im Herzen der alten Kurstadt Wiesbaden buchstäblich ihren roten Teppich ausrollt, sind internationale Filmgrößen in der Regel nicht weit. Zugegeben: nicht die ganz berühmten »Celebrities« aus Hollywood (die finden sich nur auf der Leinwand). Dafür aber ein Volker Schlöndorff, so manche Tatortkommissarin und unzählige renommierte und undergroundige Film- und Regiegrößen etwa aus Frankreich, aus Osteuropa oder aus anderen Teilen der Welt (so wie derzeit beim exground Filmfest). Und das Kino selbst, benannt nach dem berühmten expressionistischen Stummfilmklassiker »Das Kabinett des Doktor Caligari«, versteckt sich zwar etwas in einem hinteren Winkel des Wiesbadener Marktplatzes, strahlt dafür aber um so schöner, wenn man den Kinosaal betritt. Tief einladende rote Sessel, goldene Ornamente an den Wänden und reichlich Platz – etwa für einen Flügel, auf dem Stummfilme live begleitet werden – erinnern an und versetzen ganz in die Glanzzeiten des Genres.

Kein Wunder, dass mehrere Filmfestivals die CaligariFilmbühne als Festivalzentrum und Hauptspielort ausgewählt haben. Allen voran sicher jenes ost- und mitteleuropäische »goEast Filmfestival«, das in diesem Jahr im Schatten von Putins Krieg in der Ukraine einmal mehr im Caligari zu Hause war. Oder eben »exground«, das durch seine feine Auswahl an internationalen Independent-Produktionen bekannt geworden ist. Mittlerweile sind dort aber auch Raritäten wie das »Internationale Trickfilm-Wochenende«, das längst legendäre »Fernsehkrimi-Festival« (mit einer eigenen 24-Stunden-Nonstop-Krimiparade) oder die »Homonale« gerngesehene Gäste.  Kleine, feine Festivals, die sich fast wie an einer Perlenkette durchs Caligari-Kinojahr ziehen. Diese und andere Events, die das Caligari veranstaltet, und allem voran natürlich das sorgfältig ausgewählte Filmprogramm mit auch unzähligen Originalfassungen, hat dem alteingesessenen Ufa-Kino 2018 den Hessischen Kulturpreis eingebracht. Wer einmal in diesem außergewöhnlichen Kino einen Film gesehen hat und dabei wortwörtlich tief in die Sessel und die einmalige Atmosphäre eingetaucht ist, versteht warum … (ojs.).

Barbara Staubach / Caligari©
Auf der Rosenhöhe: Digitale Kunst interpretiert das analoge Darmstadt
Quelle: Kultur einer Digitalstadt©

Ausstellungen

2 x Kunst erforschen

»Contact Zones« (F) & »Artists in Science« (DA)

»Contact Zones« ist ein Begriff aus den Kulturwissenschaften. Er beschreibt soziale Räume, in denen verschiedene Kulturen aufeinander treffen. Überspitzt formuliert, könnte man sagen: Im Begriff »Kulturwissenschaften« selbst ist dies der Raum zwischen Kultur und Wissenschaften. In Frankfurt und Darmstadt haben in diesem Jahr je drei Künstler*innen aus sechs verschiedenen Ländern diesen Raum zwischen Kunst und Kultur einerseits und jenen Wissenschaften, die man gemeinhin Naturwissenschaften nennt, andererseits ausgelotet. Das Max-Plank-Institut für empirische Ästhetik und der Verein Kultur einer Digitalstadt haben die Künstler*innen zum Dialog und zur Arbeit mit Wissenschaftler*innen eingeladen. In sechs Residences kamen sechs kleine Kunstprojekte auf der Schnittstelle von Art und Science heraus. Etwa die performativen Aktionen von Murat Arash im Museum Angewandte Kunst, in denen Körper im Raum verortet werden. In Darmstadt nähert sich gerade Swaantje Güntzel zusammen mit den Weltraumforscher*innen von ESOC / ESA der künstlerischen Aufarbeitung von Weltraummüll. Arashs Arbeiten sind zur Zeit zusammen mit jenen von Céline Berger und Syowia Kyambi in Frankfurt zu sehen. Güntzels Arbeit ist die letzte Residence dieses Jahres in Darmstadt und wird in Kürze in den Räumen des Vereins Kultur einer Digitalstadt zu sehen sein. Zuvor waren dort bereits Arbeiten von Luca Spano und Alvaro Rodriguez Badel ausgestellt (sfo.).

Kultur einer Digitalstadt©
Ausschnitt aus dem Film »Clara Sola«, der in Costa Rica spielt
Quelle: DFF / Verleih©

Filmreihen

2 x über Filme nachdenken

Filme zu Umwelt (DA) & Globalem Süden (F)

Neben »Atlantis Update« in Wiesbaden (Link) gibt es in der Region aktuell noch zwei weitere Filmreihen, die einen etwas anderen Blick auf die Welt und die Umwelt vermitteln. In »Southern Lights« im Kino des Frankfurter Filmmuseums geht es um die Welt außerhalb unseres Landes. »Kino des Globalen Südens« lautet der Untertitel der kleinen kompakten Reihe an vier Tagen Ende Oktober. Es geht dort zum Beispiel um ein Orchester in Kongo, um ein Flüchtlingslager in Jordanien, um einen Polizisten in Brasilien und eine Medizinerin in Bangladesh oder um einen Roadtrip durch den Iran. Vor allem aber geht es um Beziehungen, in denen sich diese Menschen befinden, die sie sich wünschen oder die sie bekämpfen. Umweltthemen sind hingegen der Schwerpunkt einer Filmreihe von Transition Town Darmstadt, die einmal im Monat im dortigen Programmkino Rex zu sehen ist. In den einzelnen Filmen geht es um Green Washing, das »geheime Leben« der Bäume oder um Selbstversuche mit ökologischer Landwirtschaft. Filme, die oft spielerisch von einer etwas anderen Welt erzählen, allerdings auch keineswegs nur in Deutschland spielen. Bei dieser Reihe ist der Eintritt frei (sfo.).

DFF / Verleih©
The Cube von Jens J. Meyer
Quelle: Internationaler Waldkunstpfad©

Orte & Menschen | Darmstadt

Zur Kunst in den Wald

Der Internationale Waldkunstpfad

In Europa lebten die Menschen ja bekanntlich vornehmlich im Wald. In manchen Ländern wie Österreich gäbe es sogar ganze »Waldstädte«. Zugegeben: Das war ein Gerücht, in die Welt gesetzt von einem einst im Weißen Haus residierenden einschlägigen Europa-Experten, der noch dazu Fachmann für Gerüchte und Fake News war. Doch so ganz Fake war diese News dann ausnahmsweise mal doch nicht. Zwar scheint an den Waldstädten wenig dran zu sein. Aber ein Internationales Waldkunstzentrum gibt es sehr wohl in Europa. Und das liegt im Wald bei Darmstadt. Und das ist durchaus renommiert, war es doch das erste seiner Art, das auch bereits Nachahmer in China, den USA und sogar in Österreich gefunden haben soll (was vielleicht auch das Gerücht wiederum erklärt).

Nun, mit Venedig oder der Documenta kann das seit nunmehr bereits zwei Jahrzehnten bestehende Zentrum mit dem zugleich ersten Internationalen Waldkunstpfad noch nicht mithalten. Doch eine Biennale gibt es auch im Wald bei Darmstadt. In diesem Jahr zu sehen: die Jubiläumsbiennale unter dem Motto »Kunst/Natur/Wandel«. Gut ein Dutzend Künstler*innen aus verschiedenen Ländern füllen dabei den Wald mit Kunst rund um Klima-, sozialen und digitalen Wandel. Zuvor war im Corona-Jahr 2020 »Kunst/Natur/Identität« das Biennale-Motto. Die Künstler*innen füllen diese Themen dann immer wieder aufs Neue mit Leben und mit zahlreichen Installationen, Performances und BankART. Die aktuelle Ausstellung ist noch bis 23. Oktober zu sehen. Da man im Waldmuseum aber nicht dazu neigt, nach einer Biennale alles wieder wegzuräumen, lassen sich auch nach und zwischen den Biennalen viele der Kunstwerke immer mal wieder auf eigenen Führungen oder auch einfach so besichtigen. Auch zur Zeit sind nicht nur die Werke von 2022 zu sehen. Der digitale Wandel ist übrigens auch in anderer Hinsicht im Waldkunstzentrum und auf dem zugehörigen Pfad eingekehrt. Gemeinsam mit dem Verein »Kultur einer Digitalstadt« wird das Ganze auch digital vermessen und digitalisiert. Zum einen, um den Waldkunstpfad auch im Netz zugänglich zu machen. Zum anderen, um eingeladenen Künstler*innen auch ein Vorbereiten oder sogar Gestalten ihrer Werke aus der Ferne zu ermöglichen. Der Fokus soll allerdings weiterhin darauf liegen, ein realer Ort der Begegnung zu sein, Natur, Kunst und Menschen zueinander zu bringen; in diesem Jahr sogar erstmals mit einem »Jungen (Kunst-) Wald«, den Schulklassen gestaltet haben. Ach ja, schlecht besucht ist das »Waldmuseum« auch nicht gerade. Bis zu 200.000 Menschen sollen sich dort pro Jahr einfinden. Deutlich weniger zwar als im Städel, der Schirn oder dem Senckenberg-Museum in Frankfurt, aber ebenso deutlich vor dem Historischen Museum, dem für Angewandte und erst recht dem für Moderne Kunst. Und das sind denn in der Tat keine Gerüchte … (ver.).

Internationaler Waldkunstpfad©
Nukleus für ein Stück gemeinsamer Stadtkultur
Quelle: Wüstenrot Stiftung.©

Orte & Menschen | OHDK

Der kleine Kulturcampus

Frankfurts Offenes Haus der Kulturen

Während die Stadt Frankfurt seit einem Jahrzehnt die Vision vom »Kulturcampus« hegt und pflegt, haben sich die Initiator*innen des »Offenen Hauses der Kulturen« (OHdK) schon einmal auf den Weg gemacht. Im und um das noch nicht ganz ehemalige Studierendenhaus entsteht derzeit zumindest ein »Kulturcampus en miniature«. Diverse Initiativen versuchen, Stadtentwicklung von unten voranzutreiben: mit selbst verwaltetem Platz für Kultur und Soziokultur, gemeinschaftlichem Wohnen, Urban Gardening- und anderen Pioniernutzungen.

Das große Transparent, das am ehemaligen Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim befestigt ist, flattert im Wind. »Fighting for a future for all« steht darauf geschrieben. Sowie die Worte »Offenes Haus«. Zumindest ein Versprechen. Denn ansonsten ist es ruhig auf dem Gelände unweit der Bockenheimer Warte, das an diesem Vormittag wirkt als sei es im Dornröschenschlaf. Das aber ist nicht jeden Tag so. Vor ein paar Wochen war hier alles ziemlich belebt. Hunderte Menschen, viele Jugendliche, die »Fridays for Future« nach ihrer Klima-Demonstration genau hierhin zusammenbrachte. Die hier fröhlich campierten, diskutierten, tanzten, aus der Suppenküche mit geretteten Lebensmitteln versorgt wurden. Oder ein paar Tage später drinnen in der alten Aula, die zuweilen auch dem Studi-Kino Pupille als Vorführraum dient. Da waren es einige Dutzend Menschen, die auf einer Stadtteilversammlung die Zukunft diskutierten. Auch lädt an diesen Ort mal das Frauenfilmfestival Remake oder die eine oder andere Initiative für LGBT-Rechte oder Geflüchtete ebenso wie ein Kongress zu Urban Commons oder eine Soli-Party für Mietentscheide …

Wenn der Platz also so ruhig in der Sonne liegt, täuscht dies schon etwas. Auch wenn hier beileibe noch nicht so viel los ist, wie sich die Betreiber*innen vom Offenen Haus das wünschen würden. Das »Offene Haus der Kulturen« ist so etwas wie die Vorhut des Kulturcampus, vielleicht sogar die Avantgarde (wenn das nicht für die Betreiber*innen wohl viel zu elitär klänge). Auf jeden Fall ein soziokulturelles Zentrum, wie das heutzutage so heißt. Oder der Versuch, eines zu werden rund um das Anfang der 1950er Jahre als Studierendenhaus der Goethe-Universität eröffnete Gebäude, das von dem Architekten Otto Apel entworfen wurde. »Am Anfang – also vor rund zehn Jahren – stand die Vision, diesen besonderen Ort zu erhalten«, erzählt Tim Schuster, einer der Initiatoren. Neben dieser Idee entstand aber rasch der Gedanke, dass die Stadt zentrale Orte benötigt, an denen Partizipation möglich ist. »Wir als Gesellschaft«, so Schuster, »brauchen solche Orte, an denen Leute zusammenkommen und gemeinsam etwas entwickeln können. Menschen haben das Bedürfnis, ihre eigenen Orte zu gestalten und Perspektiven für die Zukunft zu entwerfen«. Wobei auch eine Rolle spielt(e), dass der seit Jahren durch die Stadtpolitik und durch Bockenheim wabernde »Kulturcampus« wohl ohne nachdrückliche Initiativen vor Ort auch kaum von der Stelle käme …

Dass hier nun wenigstens ein »Kulturcampus en miniature« auf den Weg kommt, wurde möglich durch den Wegzug der Universität ins Westend sowie durch die Idee, das Gelände des Campus Bockenheim zu einem Kulturcampus zu entwickeln. Konkret bedeutet(e) dies, einen Ort zu gestalten, an dem Kultureinrichtungen und bezahlbare Wohnungen einen Platz finden sollten. Ein lebendiges kulturelles Herz für den Stadtteil sozusagen. Doch so richtig von der Stelle kommt das Ganze nicht, was nicht nur daran liegt, dass noch keineswegs alle Bereiche der Universität schon ins Westend gezogen sind. Dennoch stehen viele Räume auf dem Gelände leer, auf dem sich früher tausende Studenten tummelten, gemeinsam Kaffee getrunken und sich ausgetauscht haben. Die Wiederbelebung der Flächen für die Stadtgesellschaft ist nun Ziel des Offenen Haus. Ein gemeinschaftliches Wohnprojekt nebenan ist bereits auf dem Weg, eine Reihe unterschiedlicher Initiativen haben bereits im ehemaligen Studierendenhauses Obdach gefunden. Ein Café gibt es, Filme und Konzerte, Raum für Diskurs, Kultur und Rückzug. Nun soll das Drumherum ausgebaut werden. »Pioniernutzung« nennen sie das; implizierend, dass nach Pionier*innen eben mehr kommt. So soll es schon Ende April auf dem Platz mit Urban Gardening losgehen. Auch ein Skater-Park soll umgesetzt werden. Das Hochhaus nebenan hat man ebenfalls im Blick. Leere Büroräume könnten erst einmal Geflüchteten aus der Ukraine neue Heimat geben. Später könnten dort Wohnen, Kultur und Soziales heimisch werden und sich miteinander verweben. Überhaupt lebt das OHdK von der Beteiligung vieler Akteur*innen und Initiativen, die gemeinsam daran arbeiten, welche Möglichkeiten sich auf dem Gelände für die Stadtgesellschaft umsetzen lassen. Als das Studierendenhaus 1953 seine Türen öffnete, entstand ein Ort des demokratischen Aufbruchs – in einer Zeit des Wiederaufbaus im Nachkriegsdeutschland. Diesen Geist zu erhalten, wo in den vergangenen Jahrzehnten politisch wie kulturell viel passiert ist, und ihn in die Zukunft zu führen, ist das Anliegen des Offenen Hauses. Es soll ein Ort des Aufbruchs und der Vielfalt bleiben, an dem Themen der Gegenwart mit Blick auf die Zukunft reflektiert sowie Ideen erarbeitet und umgesetzt werden. Und »offen« meint dabei auch offen. Jede/r sei eingeladen, so Schuster, sich zu beteiligen – ganz gleich, wer die Person sei oder woher sie komme. Das OHdK scheint zumindest auf dem Weg. Ob’s am Ende der Nukleus für den Kulturcampus wird oder nur das schräg-schmückende Beiwerk für ein schickes »Wohnquartier am Kulturcampus« steht noch nicht auf den Wegweisern. Zumindest ist es ein Ort für Stadtkultur und -Gesellschaft … (alf./vss.)